Auf einen Blick
- Die Weltranglistenzweite gewinnt das Finale gegen Karolina Muchova mit 7:5, 6:1 und sichert sich zum zweiten Mal nach 2024 den Titel.
- Vor 4.400 Zuschauern in der ausverkauften Porsche-Arena nimmt die Kasachin als Hauptpreis ein Porsche 911 Carrera S Cabriolet entgegen.
- Turnierdirektor Markus Günthardt und die Sportliche Leiterin Anke Huber ziehen eine positive Bilanz der Turnierwoche mit mehr als 34.000 Zuschauern.
- Im Rahmenprogramm setzt das Turnier mit „Asse für Charity“, der Porsche One Point Challenge und dem Stuttgarter Ballett Akzente.
Für Elena Rybakina war der Triumph in Stuttgart der 13. Turniersieg ihrer Karriere. Nach dem Gewinn des umkämpften ersten Satzes übernahm die Kasachin immer mehr die Kontrolle und drängte Karolina Muchova im zweiten Durchgang mit ihrem druckvollen Spiel zunehmend in die Defensive. Mit einem starken letzten Aufschlag leitete sie schließlich den entscheidenden Punktgewinn ein, reckte die Faust in die Höhe und strahlte über das ganze Gesicht.
„Es ist etwas ganz Besonderes, ein Turnier zum zweiten Mal zu gewinnen“, sagte Rybakina. „Das ist mir jetzt zum ersten Mal geglückt.“ Entscheidend sei aus ihrer Sicht der erste Satz gewesen: „Dass ich ihn geholt habe, war extrem wichtig und hat mir den Start in den zweiten Satz erleichtert.“ Auch die Atmosphäre in der Porsche-Arena hob sie hervor: „Es ist so ein tolles Turnier, ich möchte jedes Jahr wiederkommen. Wir Spielerinnen genießen die Zeit in Stuttgart.“
Bei der Siegerehrung nahm die Titelträgerin die Trophäe und den Fahrzeugschlüssel für das Porsche 911 Carrera S Cabriolet aus den Händen von Dr. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, entgegen. Mit einem Lächeln merkte sie an, dass sie das Siegerfahrzeug diesmal „zum Glück auch genießen“ könne, weil sie inzwischen den Führerschein habe. Für die 26-Jährige war es bereits das 25. WTA-Einzelfinale ihrer Karriere. In Stuttgart baute sie zudem ihre persönliche Erfolgsserie auf acht Siege in Folge aus und unterstrich einmal mehr, wie wohl sie sich auf dem Centre-Court in der Porsche-Arena fühlt.
Karolina Muchova blickte trotz der Finalniederlage auf eine starke Woche zurück. Bei ihrer erst zweiten Hauptfeld-Teilnahme in Stuttgart spielte sich die Tschechin mit Siegen gegen Elise Mertens, Coco Gauff und Elina Svitolina erstmals ins Endspiel. „Ich hatte viel Spaß in Stuttgart, wir Spielerinnen fühlen uns hier wie zuhause“, sagte sie. Dass sie den Titel diesmal verpasste, änderte nichts an ihrer Begeisterung für das Turnier: „Ich werde auf jeden Fall versuchen, zurückzukommen und den Porsche zu gewinnen.“
Eingeleitet wurde der Finaltag mit einem besonderen kulturellen Höhepunkt: Das von Porsche unterstützte weltberühmte Stuttgarter Ballett präsentierte auf dem Centre-Court einen Auszug aus Roman Novitzkys Stück „The Place of Choice“. Mit 17 Tänzerinnen und Tänzern standen dabei so viele Mitwirkende wie nie zuvor auf dem Centre-Court der Porsche-Arena.
Doppel-Siegerinnen souverän
Nach der Siegerehrung im Einzel stand in der Porsche-Arena das Endspiel der Doppel-Konkurrenz auf dem Programm. Nicole Melichar-Martinez aus den USA und Liudmila Samsonova gewannen mit 6:1, 6:1 gegen die topgesetzten Jelena Ostapenko aus Lettland und ihre chinesische Partnerin Shuai Zhang. Damit vereitelten sie einen weiteren Titelgewinn der Vorjahressiegerin im Einzel, die in Stuttgart erneut bis ins Doppel-Endspiel vorgedrungen war. Die Siegertrophäen wurden von Dr. Jochen Breckner, Mitglied des Vorstandes Finanzen und IT der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, überreicht.
Mehr als 34.000 Zuschauer in der Porsche-Arena
Ein rundum positives Fazit zog Turnierdirektor Markus Günthardt. „Mehr als 34.000 Zuschauer und sportliche Weltklasse – wir sind sehr glücklich“, sagte er und verwies auf die an vier Tagen ausverkaufte Porsche-Arena sowie die starke Resonanz auf das weiterentwickelte Gesamterlebnis des Turniers. Besonders wichtig sei für ihn gewesen, dass der Porsche Tennis Grand Prix erneut sowohl sportlich als auch atmosphärisch überzeugen konnte: „Die Stimmung in der Halle war emotional, fair und fachkundig – genau so, wie man es in Stuttgart kennt.“ Auch Anke Huber, die Sportliche Leiterin, zeigte sich beeindruckt vom Niveau: „Wir hatten ein herausragendes Spielerinnenfeld, sechs der Top 8 des Turniers standen im Viertelfinale. Das zeigt die außergewöhnliche Qualität dieser Veranstaltung.“
„Asse für Charity“: Porsche spendet 30.000 Euro für Kinder
Ein Erfolg war nicht nur der Porsche Tennis Grand Prix, sondern auch die Aktion „Asse für Charity“. Diese ist seit vielen Jahren fester Bestandteil des Stuttgarter Traditionsturniers. Für jeden direkt verwandelten Aufschlag spendet Porsche 100 Euro für wohltätige Zwecke. Insgesamt wurden bis zum Finale 272 Asse geschlagen, allein 30 von Linda Noskova. Porsche rundete den Spendenbetrag auf 30.000 Euro auf, der zu gleichen Teilen an die Charity-Partner des Turniers ging, die Stiftung Agapedia und die Stuttgarter Kinderstiftung. Die Spendenschecks übergab Joachim Scharnagl, Mitglied des Vorstandes Beschaffung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG, vor dem Doppel-Finale auf dem Centre-Court. Mit dem Betrag sollen Projekte für Kinder finanziert werden.
Ergebnisse vom Sonntag
Finale, Einzel
[1] E. Rybakina (KAZ) vs [7] K. Muchova (CZE) 7:5, 6:1
Finale, Doppel
[4] N. Melichar-Martinez (USA)/L. Samsonova vs [1] J. Ostapenko (LAT)/S. Zhang (CHN) 6:1, 6:1
Porsche im Tennis
Das Aushängeschild des Engagements der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG im weltweiten Damentennis ist der seit 1978 ausgetragene Porsche Tennis Grand Prix. Das Stuttgarter WTA-Turnier steht für Tradition und Innovation, genau wie die Marke Porsche. Als treuester Sponsor des internationalen Damentennis begleitet Porsche die weltweit älteste Indoor-Tennis-Veranstaltung der WTA von Anfang an. Seit 2012 ist Porsche zudem Premiumpartner des Deutschen Tennis Bundes (DTB) und engagiert sich mit dem Porsche Talent Team in der Nachwuchsförderung.