Auf einen Blick
- Pro Formel-E-Rennrunde sammelte das Porsche-Werksteam 400 Euro
- Porsche rundet Betrag auf: von 449.200 auf 500.000 Euro
- Die Spende kommt drei gemeinnützigen Organisationen zugute
Das Förderprogramm „Racing for Charity“ wurde für die Rennsaison 2025/2026 erstmals auf die Formel E übertragen. Dort sammelte das werkseigene Porsche Formel-E-Team mit jeder absolvierten Rennrunde 400 Euro für den guten Zweck. Seit der Erstauflage beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 2023 summieren sich die Spenden auf knapp drei Millionen Euro. Auch diesmal rundete Porsche den Betrag auf.
„Porsche möchte der Gesellschaft etwas zurückgeben. Daher engagieren wir uns mit Racing for Charity für die Unterstützung schwerkranker Kinder weltweit“, so Dr. Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG. „Unser Werksteam kämpfte in der Formel E nicht nur um die WM-Titel, sondern auch um die höchstmögliche Spendensumme.“
Die Gelder kommen drei gemeinnützigen Organisationen zugute: Kinderherzen retten e.V., Interplast Germany e.V. und der Ferry-Porsche-Stiftung. „Kinderherzen retten“ ermöglicht lebensrettende Herzoperationen in Deutschland für Kinder aus Ländern, in denen spezialisierte medizinische Behandlungen nicht verfügbar sind. Kindern in Entwicklungs- und Schwellenländern mit schweren Verbrennungen, Verletzungen oder angeborenen Fehlbildungen bietet Interplast Germany den Zugang zu rekonstruktiven Operationen und medizinischer Versorgung. Die Ferry-Porsche-Stiftung fördert gesellschaftlichen Zusammenhalt sowie Chancengleichheit für Kinder und Jugendliche.
Zu den betroffenen Kindern zählt unter anderem der zweijährige Rashid aus Tansania. Eine Fehlbildung und tumoröse Veränderungen an Hand und Unterarm schränkten seine Lebensqualität ein. Rekonstruktive Operationen von Interplast Germany erhielten seinen Arm und verbesserten dessen Funktion. „Kinderherzen retten“ veränderte das Leben von Amy aus El Salvador: Ärztinnen und Ärzte der Herzklinik Freiburg operierten ihren Herzseptumdefekt im Alter von acht Monaten. Zuvor war ihre Entwicklung beeinträchtigt. Heute ist Amy ein gesundes und lebensfrohes Mädchen.
Auch die Formel E unterstützte das Engagement während der abgelaufenen Saison. Beim Berlin E-Prix im Mai tätigte die vollelektrische Weltmeisterschaft im Rahmen ihres „Better Futures Fund“ eine ergänzende Spende in Höhe von 25.000 Euro. Mit dem Förderprogramm stärkt die vollelektrische Serie wohltätige Organisationen und Projekte in den Austragungsländern der Rennen.
Die beiden Porsche-Werksfahrer Pascal Wehrlein und Nico Müller absolvierten in den 17 Rennen 1.123 Runden. „Racing for Charity bedeutete eine Zusatzmotivation für Pascal und mich“, so der Schweizer Müller. „Wann immer wir keine WM-Punkte holen konnten, zählte trotzdem jede Runde. Wir sind beide Väter und können uns daher umso mehr mit der Initiative identifizieren. Wir wünschen den Organisationen den größtmöglichen Erfolg bei ihrer Arbeit.“
Porsche in der Formel E
Porsche bestritt 2025/2026 seine siebte Formel-E-Saison. Neben dem werkseigenen Porsche Formel-E-Team startete das US-Kundenteam Andretti Formula E mit dem Porsche 99X Electric der neuesten Generation GEN3 Evo. Mit Cupra Kiro nahm ein zweites Porsche-Kundenteam teil und setzte dabei auf 99X-Technik der Vorgängergeneration GEN3. In der Formel E gewinnt die Marke wertvolle Erkenntnisse für ihre Seriensportwagen.