Auf einen Blick
- Strategischer Ausblick: Porsche präsentiert die Weiterentwicklung der ikonischen Designidentität der Marke
- Unverkennbares Exterieurdesign: authentische, konsequente und zeitlose Formensprache mit innovativen Designmerkmalen
- Puristische Interieurgestaltung: konsequente Fokussierung auf den Fahrer und das emotionale Fahrerlebnis
- Innovative Driver Experience: fahrerfokussierte Symbiose analoger und digitaler Bedienelemente und Anzeigen
- Ausblick in die Sportwagenzukunft: Porsche kündigt die Entwicklung einer neuen Mittelmotor-Supersportwagenplattform an
„Ein Porsche muss auf den ersten Blick als Porsche erkennbar sein“, sagt Dr. Michael Leiters, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG. „Mit dem Mission S geben wir einen Ausblick auf die Ideen und die gestalterischen Merkmale, die Porsche in den kommenden Jahren prägen werden.“ Im Mittelpunkt stehen die authentische, konsequente und zeitlose Gestaltung des Fahrzeug-Designs und eine besonders intensive Verbindung zwischen Fahrer und Fahrzeug. „Gleichzeitig steht der Mission S für eine Mittelmotor-Supersportwagenplattform oberhalb des 911 – nicht als einmaliges Hypercar, sondern als dauerhaftes und in seinen Ausprägungen vielfältiges, zusätzliches Angebot für unsere Kunden“, ergänzt Leiters.
Seine Weltpremiere feiert der Porsche Mission S am heutigen Donnerstag an einem unternehmenshistorisch bedeutsamen Ort: einem Pier in Queens, New York, mit Blick auf die Skyline von Manhattan. Erste Bilder des Porsche 550 Spyder mit Mittelmotor an diesem Pier gingen 1953 um die Welt. Als erster Supersportwagen der Marke gilt der 550 Spyder bis heute als identitätsstiftend für das Unternehmen. Zugleich legte er einen wichtigen Grundstein für die Popularität und den Erfolg von Porsche in den USA. Mit der Wahl dieses Ortes unterstreicht Porsche die Bedeutung seiner Historie für die Zukunft von Design und Marke – ein Anspruch, der sich auch im Mission S widerspiegelt.
Authentisch, konsequent und zeitlos: Diese drei Begriffe setzen den strategischen Rahmen für die Weiterentwicklung der ikonischen Designidentität von Porsche. „Der Mission S ist das Resultat einer zukunftsweisenden, gesamthaft gedachten Designstrategie“, sagt Tobias Sühlmann, Leiter Style Porsche. „Das Visionsmodell zeigt eine grundsätzliche strategische Ausrichtung, die wir zeitnah in unser zukünftiges Produktportfolio übersetzen werden.“ Der Mission S verbindet eine kraftvolle Mittelmotor-Supersportwagenplattform mit einer klaren, von historischen Porsche-Ikonen inspirierten Formensprache. Im Innenraum stehen Purismus, fahrerorientierte Ergonomie und eine zukunftsweisende Symbiose aus analogen und digitalen Bedienelementen im Fokus. Die bewusste Reduktion digitaler Flächen stellt die unmittelbare Interaktion zwischen Fahrer und Fahrzeug in den Vordergrund.
Exterieurdesign: puristische Formensprache mit innovativen Designmerkmalen
Das Exterieur des Porsche Mission S übersetzt typische Porsche-Designmerkmale in die Zukunft. Die charakteristischen Torpedo-Kotflügel, die ikonische Dachlinie sowie das dramatische Breiten-Höhenverhältnis bilden zentrale Elemente der Sportwagenarchitektur. Es entstehen sogenannte „floating volumes“: fließende, schwebende Volumen und Flächen, die eine kraftvolle, technisch anmutende Skulptur darstellen und den Performance-Charakter des Sportwagens wirkungsvoll in Szene setzen.
Besonderes Augenmerk gilt der klaren Linienführung. Eine umlaufende Hauptlinie verbindet die Lichtsignaturen an Front und Heck und schafft einen ebenso prägnanten wie harmonischen Gesamtauftritt. Oberhalb dieser Linie betonen die Flächen Muskulosität und Dynamik, während die darunterliegenden Bereiche technische Funktionen sichtbar machen und die Leichtbauphilosophie unterstreichen. Historische Porsche Ikonen dienen als Inspirationsquelle. Die runden Scheinwerfer sowie die markanten Kotflügel, die nicht nur das typische Torpedo-Design aufnehmen, sondern auch die Fahrzeugseite präsent gestalten, erinnern an den 911. Die in die Lichtgrafik übergehenden Fugen zitieren das G-Modell. Die flache Front nimmt Anleihen am GT1, während die dynamische Dachlinie unter dem Heckflügel an den 959 erinnert. Beim Mission S ist sie konsequent bis ins Heckteil durchgezogen. Ein weiteres Highlight ist das vom GT1 abgeleitete Car-in-Car-Konzept am Heck. Alle Elemente werden zeitgemäß interpretiert und zu einem stimmigen Gesamtbild verbunden.
Die Proportionen des Showcars sind von der Mittelmotor-Architektur geprägt. Der Motor sitzt zentral im Fahrzeug, eine Positionierung, die die Ausprägung der typischen Flyline ermöglicht. Technische Details wie die Reminiszenz an den Lüfter des Porsche 917 als Kühllösung oder der vollständig integrierte aktive Heckflügel verbinden Porsche-typisch Funktion und Design. Ein weiteres Highlight ist das Felgendesign: Angelehnt an das ikonische „Wählscheiben-Design“ des 928 entstand ein neuer, konsequent auf das Thema Leichtbau ausgerichteter Designentwurf. Die Felgen des Visionsmodells unterstreichen den markanten Gesamteindruck des Sportwagens.
Interieur: konsequente Fokussierung auf den Fahrer
Im Innenraum setzt der Porsche Mission S auf eine bewusste Rückbesinnung auf die Kernwerte des Sportwagenbaus. Die Interieurarchitektur orientiert sich an historischen Porsche Sportwagen wie dem 550 Spyder und dem 356. Zwei prägende Linien verlaufen durch Armaturentafel und Türen. Sie vermitteln das charakteristische Gefühl, „tief im Fahrzeug“ zu sitzen und schaffen eine visuelle Verbindung zur Exterieurgestaltung. Gleichzeitig entsteht eine klare, zeitlose Anmutung, die den Blick auf das Wesentliche lenkt. Durch einen fließenden Übergang von analogen Bedienelementen und digitalen Lösungen ist der Innenraum gleichzeitig vertraut und modern. Klassische Schalter und Tasten werden mit modernen Anzeigen kombiniert und schaffen eine Bedienergonomie, die Vertrautes mit der Zukunft verbindet. Auch die Sitze folgen diesem Ansatz. Neue technische Lösungen wie ein integrierter Gurtverschluss in der Mittelwange sowie neu positionierte, elektrische Verstellmöglichkeiten verbinden Komfort, Funktionalität und Motorsport-DNA.
Farblich knüpft das Showcar mit Weiß-, Grau- und Rottönen bewusst an die Tradition erfolgreicher Porsche Rennfahrzeuge an. Die speziell entwickelten Farbtöne firnweißmetallic, lichtrotmetallic, black chrome sowie special black im Interieur interpretieren die klassischen Porsche Motorsportfarben neu und unterstreichen die visuelle Verbindung zum sportlichen Kern der Marke.
Driver Experience: Symbiose analoger und digitaler Bedienelemente
Neben der weiterentwickelten Interieurarchitektur steht die sogenannte „Driver Experience“ klar im Fokus. Ziel ist es, eine ideale Symbiose aus analogen und digitalen Bedienelementen zu schaffen. Statt zusätzlicher Displays und Funktionen setzt das Konzept auf Reduktion, Übersichtlichkeit und intuitive Bedienbarkeit.
Dabei bildet die Fahrerachse das Herzstück des Konzepts. Die konsequente Ausrichtung aller Bedienelemente auf den Fahrer sowie eine Kombination aus haptischen und digitalen Rückmeldungen schaffen ein besonders direktes Nutzererlebnis. Zu den Highlights zählen die fünf charakteristischen Rundinstrumente hinter dem Lenkrad. Das Zentrum bildet der Drehzahlmesser mit analoger Nadel und ein dahinterliegendes Display. Der Drehzahlmesser nähert sich je nach Fahrmodus dem Fahrer, um den Fokus noch weiter zu steigern. Die Anordnung der Rundinstrumente passt sich ebenfalls dem ausgewählten Drivemode an: Abgestimmt auf die Bedürfnisse des Fahrers im gewählten Modus positionieren sich die Tuben nebeneinander oder hintereinander. Weitere Neuerungen sind die, wie bei Porsche üblich, links des Lenkrads positionierte Aufnahme für den eigens gestalteten Schlüssel sowie die neuen Bedienelemente im Dashboard mit Push-Pull-Funktion, die einen direkten Zugriff auf verschiedene Komfort- und Fahrfunktionen ermöglichen. Auch das neu interpretierte Sport-Chrono-Element verbindet analoge Emotionalität mit digitaler Präzision.
Porsche verzichtet bewusst auf einen dauerhaft integriertes Center-Display und ein fest installiertes Beifahrer-Display. Stattdessen wurde ein bei Bedarf ausfahrbares Smartphone-System, dass mit MagSafe-Technologie kompatibel ist, entworfen. Auf Wunsch wird das persönliche Smartphone zum Navigations- oder Informationsdisplay. Eine klar strukturierte und reduzierte MyPorsche-App gewährt Zugriff auf alle Funktionen und bietet darüber hinaus die Möglichkeit, digital historisch inspirierte Styles für die Rundinstrumente auszuwählen. Das Ergebnis ist ein Interieurkonzept, das das Fahrerlebnis in den Mittelpunkt stellt und gleichzeitig maximale Flexibilität gewährt.
Sportwagenzukunft: Entwicklung einer Mittelmotor-Supersportwagenplattform
Oberhalb der Sportwagen-Ikone 911 plant Porsche erstmals ein dauerhaft verfügbares Supersportwagenangebot. Klarer Anspruch dabei: höchste Ingenieurskunst und maximale Flexibilität. Die Basis hierfür bilden jahrzehntelange Motorsport-Erfahrung, innovative und markenprägende Technologien sowie das mit dem Mission S vorgestellte zukunftsweisende Design.