Retter auf vier Rädern: Dr. John Ferris und sein Porsche Macan GTS

In einer der abgelegensten Regionen Großbritanniens leistet Notfallmediziner Dr. John Ferris lebenswichtige Hilfe. Oft erreicht er Unfallorte noch vor dem Eintreffen weiterer Rettungskräfte. Für seine Einsätze nutzt er einen speziell umgerüsteten Porsche Macan GTS.

In der weiten, rauen Landschaft des englischen Lake Districts, wo sich schmale, kurvenreiche Straßen durch Berge und abgelegene Täler ziehen, können Minuten über Leben und Tod entscheiden. Kaum jemand weiß das besser als Dr. John Ferris. Der Facharzt für Notfallmedizin und präklinische Versorgung engagiert sich ehrenamtlich für drei Organisationen, die medizinische Hilfe in schwer zugänglichen Regionen leisten. Für Ferris ist es entscheidend, Patienten schnell zu erreichen. Deshalb steht in seiner Einfahrt kein Rettungswagen, sondern ein Porsche Macan GTS.

Sein Einsatzgebiet erstreckt sich über fast 7.800 Quadratkilometer und umfasst alles von Küstenorten bis hin zu spektakulären Tälern und den markanten Bergen des Lake District. „Viele Menschen halten den Lake District für eine ruhige, ländliche Region, und die Zahl der Einwohner ist tatsächlich überschaubar“, erklärt Ferris. „Doch zu Spitzenzeiten besuchen uns enorme Menschenmengen. Jährlich kommen fast zehn Millionen Gäste hierher, viele davon für Aktivitäten mit erhöhtem Risiko.“

Die geografischen Gegebenheiten führen dazu, dass Ferris und sein Macan bei Notfällen häufig als Erste am Einsatzort eintreffen. Er bringt lebensrettende medizinische Versorgung direkt zu den Patienten, unabhängig davon, wo sie sich befinden. „Meine Spezialität besteht darin, intensivmedizinische Behandlungen, wie man sie normalerweise nur im Krankenhaus erhält, in sehr abgelegene Einsatzgebiete zu bringen“, sagt er.

Dr. John Ferris, Porsche Macan GTS, Lake District, Großbritannien, 2026, Foto: Kieran Fallows / Porsche South Lakes

Warum sich ein Notarzt für den Macan GTS entscheidet

Um seine Aufgabe erfüllen zu können, brauchte Ferris ein Fahrzeug, das lange Distanzen schnell und zuverlässig bewältigt, oft auf engen, kurvenreichen Straßen und bei unvorhersehbarem Verkehrsaufkommen. Sein für Notfalleinsätze umgerüsteter Macan GTS erfüllt genau diese Anforderungen – und dient gleichzeitig als Familienauto.

„Es ist ein Fahrzeug, das genügend Platz bietet, um die gesamte Ausrüstung im Kofferraum unterzubringen, und gleichzeitig über die Leistung und die Fahrdynamik verfügt, die für sichere Einsatzfahrten notwendig sind“, sagt Ferris. „Es gibt nicht viele Modelle, die all diese Anforderungen gleichermaßen erfüllen.“

Darüber hinaus bezeichnet sich Ferris selbst als „echten Auto-Enthusiasten“. Deshalb schätzt er die Qualitäten des Macan nicht nur aus beruflicher Sicht. Ein Porsche 911 wäre zwar sein Traumauto, doch die Anforderungen des Familienalltags und der Transport einer mobilen Intensivstation lassen derzeit keinen Platz für einen zweitürigen Sportwagen.

Porsche Macan GTS, Lake District, Großbritannien, 2026, Foto: Kieran Fallows / Porsche South Lakes

Stattdessen setzt er auf den Macan, der dezent mit blauen und grünen Einsatzleuchten sowie einem Martinshorn ausgerüstet wurde. So erfüllt das Fahrzeug die speziellen Anforderungen seiner Einsätze und bleibt dennoch unauffällig genug, um sich im Alltag problemlos einzufügen. „Das ist die andere Seite des Macan: Er muss auch als praktisches Familienauto funktionieren, mit dem wir beispielsweise mit den Kindern in den Urlaub nach Frankreich fahren können“, sagt Ferris. „Er ist unglaublich vielseitig.“

Lebensrettende Einsätze im Lake District

Neben seinem ehrenamtlichen Engagement für die Organisation BEEP Doctors arbeitet Ferris im Schichtdienst für das staatliche Gesundheitssystem NHS. Darüber hinaus fliegt er Hubschrauber-Einsätze für den Great North Air Ambulance Service und unterstützt die örtliche Bergrettung.

Nicht selten greifen die Aufgaben ineinander, wenn bei größeren Notfällen mehrere Organisationen gemeinsam im Einsatz sind. „Zu unseren Aufgaben gehört es beispielsweise, Patienten bereits am Einsatzort zu narkotisieren, die Lungenfunktion zu sichern, oder Bluttransfusionen durchzuführen, um sie am Leben zu halten.“

Porsche Macan GTS, Lake District, Großbritannien, 2026, Foto: Kieran Fallows / Porsche South Lakes

Ein Einsatz führte Ferris zu einem Trail-Läufer, der während eines winterlichen Trainings aufgrund starker Unterkühlung einen Herzstillstand erlitten hatte. Die Rettung fand nachts statt, sodass Ferris und seine Kollegen von der Bergrettung die gesamte Ausrüstung zu Fuß zum Verunglückten transportieren mussten. „Wir sind zu ihm aufgestiegen, haben ihn reanimiert und in eine Spezialklinik gebracht, wo er kontrolliert wieder erwärmt wurde“, erinnert sich Ferris. „Inzwischen hat er sich hervorragend erholt und ist wieder sportlich aktiv.“

Solche Einsätze verdeutlichen, wie entscheidend eine schnelle medizinische Versorgung sein kann, insbesondere in einer Region, in der Rettungsdienste oft lange Anfahrtswege haben. „Hier gibt es nicht an jeder Ecke ein großes Krankenhaus“, sagt Ferris. „Für einen Schwerverletzten im Lake District kann die zuständige Spezialklinik durchaus zweieinhalb Stunden entfernt sein.“

Eine Berufung aus Kindertagen wird zur Lebensaufgabe

Der Grundstein für Ferris Karriere wurde schon früh gelegt. Inspiriert von Fernsehsendungen über Rettungskräfte wusste er bereits als Kind, welchen Weg er einschlagen wollte. „Ich muss etwa fünf oder sechs Jahre alt gewesen sein und war sofort begeistert“, erzählt er mit einem Lächeln.

Dr. John Ferris, Lake District, Großbritannien, 2026, Foto: Kieran Fallows / Porsche South Lakes

Heute führt ihn diese Berufung in einige der abgelegensten und schwer zugänglichen Regionen Englands. Häufig ist er genau dann vor Ort, wenn jede Minute zählt und schnelle Hilfe über Leben und Tod entscheiden kann.

Info

Fotos: Kieran Fallows / Porsche South Lakes

Copyright: Alle in diesem Artikel veröffentlichten Bilder, Videos und Audio-Dateien unterliegen dem Copyright. Eine Reproduktion oder Wiedergabe des Ganzen oder von Teilen ist ohne die schriftliche Genehmigung der Dr. Ing. h.c. F. Porsche AG nicht gestattet. Bitte kontaktieren Sie newsroom@porsche.de für weitere Informationen.

Weitere Artikel

Verbrauchsangaben

  • Macan 4S (WLTP, vorläufige Werte)*: Stromverbrauch kombiniert: 20,4 – 17,7 kWh/100 km; CO₂-Emissionen kombiniert: 0 g/km; CO₂-Klasse: A