„Es ist schön, die Sandplatzsaison in Stuttgart zu beginnen‟

Elena Rybakina kehrt als Stuttgart-Siegerin von 2024 auf die Bühne des Porsche Tennis Grand Prix zurück. Vor ihrer Auftaktpartie in der Porsche-Arena sprach die Weltranglistenzweite aus Kasachstan über ihre Vorbereitung auf Sand, den Anspruch, sich Schritt für Schritt der Nummer 1 zu nähern, und die konstanten Leistungen der vergangenen Monate.

Elena Rybakina freut sich auf ihr erstes Match beim Porsche Tennis Grand Prix 2026. Die 26-Jährige gewann das Stuttgarter Traditionsturnier 2024. Gerade die Bedingungen in der Porsche-Arena kommen ihrem Spiel entgegen. Der Indoor-Sand sei ein guter Ort, um auf den Belag zurückzukehren, sagte sie. Dass es in der Halle keine äußeren Einflüsse wie Wind oder Sonne gebe, erleichtere die Umstellung zusätzlich. „Es ist schön, die Sandplatzsaison in Stuttgart zu beginnen‟, sagte die aktuelle Nummer 2 der Welt.

Nach dem Sunshine Double bei den WTA-1000-Turnieren in Indian Wells und Miami habe sie sich zunächst ein paar freie Tage genommen, berichtete Rybakina. Anschließend habe sie den Fokus auf die körperliche Arbeit gerichtet. Nach den langen Turnierwochen in den USA habe sie gespürt, dass ihre Fitness im letzten Match etwas nachgelassen habe. Genau daran habe sie in den vergangenen Tagen gearbeitet. Insgesamt zeigte sie sich mit der Vorbereitung zufrieden.

Konstanz als Schlüssel

Auch mit Blick auf die Weltrangliste formulierte Elena Rybakina ihren Anspruch klar. Das Ziel, eines Tages an der Spitze zu stehen, bleibe bestehen. Entscheidend sei für sie jedoch nicht der ständige Blick auf die Punkte oder auf einzelne Konkurrentinnen, sondern die eigene Leistung. Wichtig sei, die richtigen Dinge auf dem Platz umzusetzen und vor allem konstant zu bleiben. „Es geht vor allem um Verbesserung und Konstanz‟, sagte sie. Wenn daraus am Ende mehr werde, sei das umso schöner.

Die bisherigen Monate des Jahres bewertet sie positiv. Nach ihrem starken Saisonstart, zu dem auch der Titelgewinn bei den Australian Open gehörte, hob sie vor allem die Konstanz hervor, mit der sie seit Ende des vergangenen Jahres auftrete. Genau das sei etwas, auf das sie gemeinsam mit ihrem Team stolz sein könne. Auch in Phasen, in denen sie sich körperlich nicht immer bei einhundert Prozent gefühlt habe, habe sie ihr Niveau insgesamt gut halten können.