Auf einen Blick
- Kampf um die Krone spitzt sich zu: Masters und Oeverhaus ohne Punkte
- Porsche-Junior Marcus Amand fährt als Dritter aufs Podium
- Chester Kieffer rückt mit Platz sechs an die Spitze der Rookie-Wertung
Alexander Tauscher (D/Target) überquerte als Zweiter die Ziellinie, Porsche-Junior Marcus Amand (FIN/Forch Racing by Atlas Ward) belegte Platz drei. Vorjahreschampion de Haan nahm den Pokal aus den Händen von Bastian Schramm, Leiter Marketing Porsche Deutschland, in Empfang. Weit entfernt vom Podium mussten zwei Gesamtsieganwärter das Rennen ohne Punkte beenden: Keagan Masters (ZA/Proton Competition) touchierte Theo Oeverhaus (D/ID Racing), erhielt zwei Strafrunden und kam auf Platz 16 ins Ziel. Oeverhaus fiel durch den erzwungenen Dreher bis fast ans Ende des Feldes zurück und wurde auf Platz 18 gewertet.
Pole-Setter de Haan setzte sich direkt am Start an die Spitze des 32 Fahrzeuge starken Feldes. Hinter ihm reihten sich Tauscher und Amand ein. Nach dem vierten Umlauf kam es zu einer länger dauernden Safety-Car-Phase, da ein Fahrzeug aus den Tiefen des Kiesbetts geborgen werden musste. „Durch die Hitze lief mir zwischenzeitlich der Schweiß in die Augen und ich war etwas in Sorge, als alle durch das Safety-Car wieder zusammengerückt sind. Aber am Ende bin ich happy mit dem Sieg und meiner Leistung“, fasst de Haan seinen Rennverlauf zusammen. De Haan fuhr zudem die schnellste Rennrunde. Am Saisonende wird dafür der „Fastest Lap Award“ mit einem Uhren-Preis von Porsche Design verliehen: Der Fahrer mit den meisten schnellsten Rennrunden erhält eine „Porsche Design Chronograph 1 – All Black Numbered Edition“.
Hinter den Top-3 kam der 20 Jahre alte Porsche-Junior Flynt Schuring (NL/Schumacher CLRT) ins Ziel. Dirk Schouten (NL/Looping by CarTech) sicherte sich auf der 3,629 Kilometer langen Sprintstrecke Platz fünf vor Chester Kieffer (L/Schumacher CLRT), der eine Trophäe als bester Rookie einheimste. Caleb Sumich (AUS/Target) belegte den siebten Rang, Sam Jongejan (NL/Team75 Bernhard) wurde Achter. In der ProAm-Wertung setzte sich Michael Essmann (D/Team75 Bernhard) gegen Samer Shahin (AUS/GP Elite) und Gaststarter Georg Griesemann (D/Looping by CarTech) durch.
Der Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland freut sich an diesem Wochenende über Starter aus anderen Markenpokalen: Milan Marczak aus Polen (Team Proton) feierte als Champion der Porsche Sprint Challenge Southern Europe auf dem Nürburgring sein Debüt im deutschen Cup. Der sechsfache Meister des Porsche Carrera Cup Scandinavia, der Schwede Lukas Sundahl, ging ebenfalls für das Team Proton an den Start. Der Pole David Dziwok fährt eigentlich im Porsche Carrera Cup Benelux und schnupperte mit dem Team GP Elite Eifel-Luft. Auch für Matyas Faiereisl (ID Racing) aus Tschechien, der in diesem Jahr in der Porsche Sprint Challenge Central Europe startet, kam es auf dem Nürburgring zu einer Carrera Cup Premiere.
Am Sonntag um 11:08 Uhr steht für den Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland das 14. Saisonrennen an. Durch die Rennergebnisse im 13. Lauf ist die Spitze der Gesamtwertung drei Rennen vor Schluss eng zusammengerückt: Masters führt mit 197 Zählern vor Schuring (196 Punkte), Tauscher (185 Punkte) und Oeverhaus (175 Punkte). Insgesamt werden in drei Rennen noch 75 Punkte vergeben.
Rennergebnis 13. Lauf, Porsche Sixt Carrera Cup Deutschland
1. Robert de Haan (NL/Proton Competition)
2. Alexander Tauscher (D/Target)
3. Marcus Amand (FIN/Forch Racing by Atlas Ward)
4. Flynt Schuring (NL/Schumacher CLRT)
5. Dirk Schouten (NL/Looping by CarTech)
6. Chester Kieffer (L/Schumacher CLRT)
7. Caleb Sumich (AUS/Target)
8. Sam Jongejan (NL/Team75 Bernhard)
9. Matheus Ferreira (BR/Team GP Elite)
10. Joseph Warhurst (UK/Target)
*Vorläufiges Ergebnis
Punktestand nach 13 von 16 Läufen
Fahrerwertung
1. Keagan Masters (ZA/Proton Competition), 197 Punkte
2. Flynt Schuring (NL/Schumacher CLRT), 196 Punkte
3. Alexander Tauscher (D/Target), 185 Punkte
Rookie-Wertung
1. Chester Kieffer (L/Schumacher CLRT), 223 Punkte
2. Sam Jongejan (NL/Team75 Bernhard), 217 Punkte
3. Caleb Sumich (AUS/Target), 170 Punkte
ProAm-Wertung
1. Michael Essmann (D/Team75 Bernhard), 268 Punkte
2. Sören Spreng (D/GP Elite), 252 Punkte
3. Samer Shahin (AUS/GP Elite), 157 Punkte
Teamwertung
1. Proton Competition, 334 Punkte
2. Schumacher CLRT, 272 Punkte
3. Target, 270 Punkte